18-300mm

For the two of us home isn't a place. It's a person. And we are finally home.

Some Dudes and Hotpots

Wir sind auf den Geschmack gekommen. Heiße Quellen, sogenannte Hotpot’s sind echt gut. Vor allem nach einem langen Tag in der Kälte Islands.

Wieder einmal auf der Suche nach einem eingezeichneten Hotpot auf unserer Karte machen wir Halt an einem Leuchtturm. Wir finden zwar keine dampfendes Wasser, dafür Jules und Anne. Ein Camperpärchen aus Frankreich. Beide sind super nett und wir kommen direkt ins Gespräch. Große Freude sich endlich mal wieder mit anderen zu unterhalten. Am Morgen sagte ich noch zu Dave, dass ich mir eine Tasse Tee wünsche bevor ich am Abend in den Schlafsack kriechen werde. Wir bauen unser Zelt gerade neben einem kleinen Wasserfall mit Blick aufs Meer auf, da kommen Jules und Anne mit einer dampfenden Tasse Tee für uns an. Wieder einmal bin ich dankbar und glücklich darüber wie Gott uns auf seine Weise „Hallo“ sagt.

Heiße Quellen scheinen ein Treffpunkt für alle mutigen Outdoor-Traveler zu sein. In Laugafoss treffen wir auf Christoph und seine zwei Freunde. Ein Trio aus Deutschland, Italien und Norwegen. Zwei von ihnen studieren seit Januar in Reykjavik und verraten uns einige Tipps und Tricks über Island. Eines davon ist das DumpsterDiving. Klingt im ersten Moment abstoßend, dann jedoch richtig gut. Warum auch sollte man das Essen das Supermärkte wegwerfen nicht hernehmen? Es ist kostenlos und in 90 % der Fälle noch lange nicht abgelaufen. Während Dave und ich eine Dosensuppe essen genießen die drei gegenüber ein unglaublich lecker riechendes Essen. Erst gestern hätten sie einen geräucherten Lachs für umgerechnet 60€ verspeist.

Dave und ich entscheiden die Probe aufs Exemple zu machen. Challenge accepted. Den Rest des Islandsaufenthaltes werden wir nur noch Essen aus den Müllcontainern der Supermärkte verwenden. Mit der Blitzer-Geschichte haben wir sowieso noch viel mehr Grund zu sparen.

Heute Nacht startet der erste Beutezug.

Leben am Limit.

 

 

« »

© 2019 18-300mm. Theme von Anders Norén.

%d Bloggern gefällt das: