18-300mm

For the two of us home isn't a place. It's a person. And we are finally home.

Land der Vikinger

1.Juni – Reykjavik

Inzwischen hab ich nicht nur noch das Gefühl in einem modernen Vikingerdorf angekommen zu sein,  ich weiß es!

Nachdem wir völlig verknotet um 7 Uhr morgens auf dem besagten Parkplatz im Wagen erwacht sind fahren wir nach Reykjavik hinein und lesen auf einem Schild: „Town of Vikings“. Und auch in der Stadt hat jeder dritte Mann einen Vollbart und sieht irgendwie etwas verschroben und wild aus. Nicht, dass ich das nicht gut finden würde …

Dank des Wifi’s in unserem Auto finden wir ganz bequem unsere erste Adresse – einen Outdoorshop- und kaufen uns das benötigte Campinggas. Während wir durch die Stadt laufen, begegnen wir vielen hilfsbereiten Menschen die uns den Weg erklären oder sogar Tipps für unseren Roadtrip geben. So viel Freundlichkeit sind wir nicht gewöhnt. Reykjavik ist ungelogen, wunderschön. Viele kleine, bunte Häuschen, Straßendekoration und Cafes. Zwei Geschäftssorten dominieren die Straßen: Entweder kleine Ateliers in denen Kunst ausgestellt und verkauft wird, oder Vikingerläden. Wirklich! Dort kann man Pelze und Wollkleidung kaufen, die einen auch bei -30 °C warm hält. Photos in Vikinger-Outfit oder altertümliche Waffen werden angeboten. Und hier und da steht eine lebensgroße Eisbär Figur aus Fell oder ein in Holz gemeißelter Vikinger, natürlich auch lebensgroß. In den dazwischen liegenden Bars werden Drinks wie: „the last viking“ angeboten. Übrigens scheinen es die Isländer eher gemütlich zu nehmen. Denn selbst die Supermärkte haben hier vor 11 Uhr morgens nicht geöffnet.

 

Auf der Suche nacht etwas essbarem kommen wir auch an einem isländischen McDonald vorbei. Doch selbst hier können wir uns einen Burger nicht leisten, welcher umgerechnet 15 € inkl. eines Getränks kostet. Später kaufen wir uns einen Skyr, einen typisch isländischen Joghurt und verspeisen ihn genüsslich auf der Straße.

Nun geht es aber wirklich los mit unserem Roadtrip!

 

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